Hautwissen – verstehen, was die Haut braucht.
Hautwissen bedeutet, die Sprache der Haut zu verstehen. Bei HAUTGEFÜHL vereinen wir fundiertes dermatologisches Wissen mit den Prinzipien der europäischen Klosterheilkunde. Erfahre mehr über Hauttypen, häufige Hautzustände und die Unterschiede zwischen konventioneller, natürlicher und biozertifizierter Kosmetik. Dieses Wissen hilft, die eigene Haut besser zu verstehen – und sie mit ehrlicher, nachhaltiger Bio-Kosmetik achtsam zu pflegen.
3. Seborrhoe Sicca = trocken/fettige Haut, „Mischhaut“ (gängigster Hauttyp)
- Spannungsgefühl
- Rau, schuppig
- Wangenbereich feinporig, T-Zone großporig
- Festsitzende Komedonen (Mitesser) hauptsächlich in T-Zone
- Neigung zu Unreinheiten, Rötungen
- Teils sehr sensibel
- Überproduktion der Talgdrüsen
- Feuchtigkeitsmangel
4. Seborrhoe Oleosa = fettige Haut
- Fettglänzend, hohe Talgproduktion
- Schweißig, feuchte, robuste Haut
- Großporig
- Verdickte Hornschicht
- Neigung zu Unreinheiten oder generell Akne
- Grobes Relief mit offenen (Whiteheads) und/oder geschlossenen (Blackheads) Komedonen
- Komedonen leicht entfernbar
- Weniger Faltenbildung
1. Hautalterung
Ist ein natürlicher, biologisch bedingter Prozess, bei dem die Haut im Laufe der Zeit an Elastizität, Spannkraft und Feuchtigkeit verliert. Die Zellteilung verlangsamt sich, die Kollagen- und Elastinproduktion nimmt ab, und die Hautbarriere wird zunehmend durchlässiger. Sichtbar wird dies durch feine Linien und Fältchen, nachlassende Konturen, eine verringerte Hautdicke sowie eine erhöhte Empfindlichkeit. Auch Altersflecken, Pigmentverschiebungen und ein müder, fahler Teint können entstehen. Neben den genetisch bedingten (intrinsischen) Faktoren spielen äußere Einflüsse (extrinsische) wie UV-Strahlung, Luftverschmutzung, oxidativer Stress, ungesunde Ernährung, Nikotin- oder Alkoholkonsum, Stress und Schlafmangel eine entscheidende Rolle.
2. Umweltgestresste Haut
Oxidativer Stress entsteht durch freie Radikale, die unter anderem durch UV-Strahlung, Feinstaub, Rauchen, Alkohol, Stress oder Schlafmangel ausgelöst bzw. verstärkt werden und die Hautzellen nachhaltig schädigen können. Zu den Folgeerscheinungen zählen eine vorzeitige Hautalterung, Pigmentverschiebungen, Unreinheiten, Irritationen, eine geschwächte Hautbarriere und zunehmender Feuchtigkeitsverlust.
3. Feuchtigkeitsmangel
Entsteht durch einen verringerten Wassergehalt in den oberen Hautschichten, ausgelöst durch Faktoren wie oxidativer Stress, trockene Heizungsluft, Kälte, intensive Sonneneinstrahlung, häufiges Waschen, falsche Pflegeprodukte, unausgeglichene Ernährung oder zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Dadurch wird die Haut anfälliger für Irritationen, fühlt sich rau an, spannt, zeigt feine Trockenheitsfältchen und kann schuppen oder jucken.
4. Schuppung/Juckreiz
Ein Mangel an Lipiden und/oder Feuchtigkeit schwächt die natürliche Schutzbarriere der Haut. Dadurch kann sie Feuchtigkeit schlechter speichern und wird anfälliger für äußere Einflüsse. Die Folge sind raue, trockene Hautpartien, feine bis sichtbare Schuppenbildung, Spannungsgefühle und Juckreiz. Häufig treten auch Rötungen, ein unangenehmes Brennen oder ein mattes, fahl wirkendes Hautbild auf.
5. Unreinheiten
Sie entstehen durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: Eine übermäßige Talgproduktion, Verhornungsstörungen, bakterielle Besiedelung, hormonelle Schwankungen, Stress, unausgeglichene Ernährung oder die Verwendung ungeeigneter Pflegeprodukte. Gleichzeitig fördern oxidativer Stress und eine geschwächte Hautbarriere Entzündungsprozesse, wodurch sich das Hautbild weiter verschlechtern kann. Auch äußere Einflüsse wie Feinstaub oder UV-Strahlung können den Entzündungsprozess verstärken. Die Haut wirkt dadurch unruhig, neigt zu Glanz oder gleichzeitig trockenen, irritierten Partien und verliert ihr Gleichgewicht.
6. Periorale Dermatitis
Ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich vor allem rund um den Mund zeigt. Typisch sind kleine rote Knötchen, Pusteln sowie trockene, schuppende Hautpartien. Die Haut kann spannen, brennen und empfindlich reagieren. Häufig wird das Erscheinungsbild mit klassischen Unreinheiten verwechselt. Zu den häufigsten Auslösern zählen eine überpflegte Haut, durch die gleichzeitige Verwendung mehrerer Cremes oder zu reichhaltige Produkte, hormonelle Einflüsse, Stress sowie eine gestörte Hautbarriere.
7. Hyperpigmentierung
Durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Entzündungen, bestimmte Medikamente oder hormonelle Veränderungen kann es zu einer Überproduktion des Hautfarbstoffs Melanin kommen. Sichtbar wird dies in Form unregelmäßiger, dunkler Hautverfärbungen, als Alters- oder Sonnenflecken, Melasmen, medikamentenbedingte oder postinflammatorische Hyperpigmentierungen. Diese Veränderungen lassen den Teint oft unruhig erscheinen und sind Ausdruck einer gestörten Pigmentbalance der Haut.
8. Rötungen/Gefäßlabilität
Empfindliche, erweiterte oder geschwächte Blutgefäße können zu dauerhaften Hautrötungen oder Gefäßveränderungen wie Couperose und Rosazea führen. Sichtbar werden sie als feine rote Äderchen (Teleangiektasien) an der Hautoberfläche, verursacht durch Blutstau in den Gefäßen. Begleitend treten häufig diffuse Rötungen oder ein Hitzegefühle auf. Diese Hautzustände stehen oft in Zusammenhang mit genetischer Veranlagung, UV-Strahlung, Temperaturwechseln, Stress, scharfen Speisen oder ungeeigneter Pflege.
9. Hypersensibilität
Überempfindliche Haut reagiert bereits auf geringste Reize und verliert leicht ihr Gleichgewicht. Temperaturwechsel, falsche Pflegeprodukte oder Umweltfaktoren können Rötungen, Brennen, Spannungsgefühle, leichte Schwellungen oder sogar Unreinheiten auslösen. Auch allergische Reaktionen oder die Einnahme bestimmter Medikamente können die Sensibilität der Haut erhöhen. Oft steckt eine geschwächte Hautbarriere dahinter, wodurch die Haut empfindlicher reagiert und schneller gereizt wird.
10. Hautglanz/erweiterte Poren
Ein unausgeglichenes Talgverhalten zählt zu den häufigsten Ursachen für ein glänzendes Hautbild. Wenn die Talgdrüsen zu viel produzieren oder sich die Zusammensetzung des Talgs verändert, kann er nicht mehr gleichmäßig verteilt oder abtransportiert werden. Die Folge ist ein übermäßiger Hautglanz, insbesondere in der T-Zone. Gleichzeitig können sich die Poren durch den anhaltenden Talgstau weiten und dauerhaft vergrößern. Das Hautbild wirkt dann weniger ebenmäßig und fein. Hormonelle Einflüsse, Stress, klimatische Bedingungen oder eine ungeeignete Pflege können das Gleichgewicht der Talgproduktion zusätzlich stören.
1. Konventionelle Kosmetik
Kosmetikprodukte, die ohne besondere Einschränkungen bei Inhaltsstoffen oder Herstellungsverfahren hergestellt werden, orientiert an Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Vermarktbarkeit. Sie können sowohl natürliche als auch synthetische Inhaltsstoffe enthalten, wie Silikone, Parabene, PEG-Derivate, Mineralöle sowie künstliche Duft- und Konservierungsstoffe.
Es gibt keine verbindlichen Vorgaben, die sicherstellen, dass Inhaltsstoffe nachhaltig angebaut oder sozial verantwortlich gewonnen werden. Viele Rohstoffe stammen aus intensiver Landwirtschaft oder industrieller Massenproduktion. Auch Angaben zur Herkunft und Qualität der Inhaltsstoffe erfolgen meist freiwillig. Woher ein Rohstoff stammt, wird in der Regel nicht offengelegt. Was auf dem Etikett steht, sagt daher oft wenig über die tatsächliche Qualität oder die ökologischen Auswirkungen der Herstellung aus.
2. Naturkosmetik
Kosmetik, die weitgehend auf natürlichen Rohstoffen basiert (pflanzlichen, mineralischen und teilweise tierischen wie Bienenwachs), dabei aber nicht zwangsläufig zertifiziert ist. Im Unterschied zur konventionellen Kosmetik verzichtet sie auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, ebenso wie auf Paraffine, Silikone und PEG-Derivate.
Die verwendeten Inhaltsstoffe stammen meist aus natürlichen Quellen, sind jedoch nicht automatisch biologisch angebaut. Naturkosmetik ist nicht zwingend biozertifiziert. Das bedeutet, dass zwar auf viele bedenkliche Stoffe verzichtet wird, jedoch keine verpflichtenden Anforderungen an die Anbauweise oder Herkunft der Rohstoffe bestehen.
Auch die Bezeichnung „Naturkosmetik“ ist nicht gesetzlich geschützt. Hersteller können den Begriff verwenden, ohne dass ein unabhängiges Siegel oder eine Kontrolle dahintersteht. Daher ist oft nicht eindeutig erkennbar, wie natürlich oder wie nachhaltig ein Produkt tatsächlich ist.
3. Biozertifizierte Naturkosmetik
Biozertifizierte Naturkosmetik steht für höchste Qualität, Transparenz und Verantwortung gegenüber der Haut, der Umwelt und den Menschen. Im Unterschied zur herkömmlichen Naturkosmetik basiert sie nicht nur auf natürlichen Inhaltsstoffen, sondern enthält einen klar definierten Anteil an Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau. Diese werden von unabhängigen Zertifizierungsstellen regelmäßig überprüft. Darüber hinaus verpflichten sich biozertifizierte Hersteller und Händler zu einer transparenten Produktionskette.Die Produkte stehen für ehrliche, wirksame Pflege im Einklang mit Natur und Mensch.
Verlässliche Siegel sind zum Beispiel:
- Austria Bio Garantie – mindestens 95 % der eingesetzten pflanzlichen Rohstoffe müssen aus kontrolliert biologischem Anbau stammen
- Demeter – mindestens 90 % stammen aus biologisch-dynamischem Anbau
Bio ist jedoch nicht gleich Bio: Die Zusammensetzung eines Produkts kann sich stark unterscheiden. Manche Hersteller erreichen den geforderten Bioanteil vor allem durch den Einsatz eines hohen Wassers oder Bio-Alkohol Anteil. Andere wie wir, setzen auf einen hohen Anteil an Pflanzenwirkstoffen, Hydrolaten und wertvollen Ölen, um die natürliche Kraft der Inhaltsstoffe bestmöglich zu nutzen.
Ziel ist eine Pflege, die wirksam und ehrlich, aber auch achtsam und respektvoll ist, gegenüber der Haut ebenso wie gegenüber der Natur. Sie verbindet Wirksamkeit und Ethik, schafft Vertrauen durch Offenheit und ermöglicht bewusste Entscheidungen für eine nachhaltige Hautpflege. Biozertifizierte Naturkosmetik steht damit für ein ganzheitliches Pflegeverständnis im Einklang mit Natur, Mensch und Umwelt.
1. Reinigungslotions
Unsere Reinigungslotions befreien die Haut von überschüssigem Talg, Schweiß, Umweltverschmutzungen (Smog, Staub, Schmutz), sowie leichtem Make-up und dient als Grundlage für weitere Hautpflegeprodukte.
Jetzt entdecken2. Toner
Unser Toner dient zur Nachreinigung feiner Rückstände, zur Befeuchtung, pH-Wert Stabilisierung, Erfrischung, und bereitet die Haut optimal auf die nachfolgende Pflege vor.
Jetzt entdecken3. Feuchtigkeitsseren
Unsere Feuchtigkeitsseren sind hochkonzentriert an feuchtigkeitsspendenden und nährstoffreichen Wirkstoffen. Durch die leichte Textur zieht ein Serum sehr schnell bis in tiefer liegenden Hautschichten ein, ohne ein klebriges Gefühl auf der Haut zu erzeugen.
Jetzt entdecken4. Augencremen
Unsere Augencremen sind speziell für die empfindliche Haut rund um die Augen entwickelt worden, die dünner und anfälliger für Trockenheit, Schwellungen und Falten ist. Sie enthalten sanfte, aber wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die gezielt auf die Bedürfnisse dieser Hautpartie abgestimmt sind.
Jetzt entdecken5. Gesichtscremen
Unsere Gesichtscremen versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, schützen, nähren, pflegen und gleichen durch diverse Inhaltsstoffe aus. Sie bewahren die Haut vor Feuchtigkeitsverlust, Umweltbelastungen und vorzeitiger Hautalterung, ohne zu beschweren.
Jetzt entdecken6. Gesichtscreme mit Bakuchiol
Unsere Gesichtscreme mit Bakuchiol versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und stärkt sie mit ausgewählten pflanzlichen Wirkstoffen. Die leichte Formulierung unterstützt die Vitalität der Haut, fördert ein ebenmäßiges Hautbild und bewahrt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust, Umweltbelastungen und ersten Anzeichen vorzeitiger Hautalterung.
Jetzt entdecken7. Körperbalsame
Unsere Körperbalsame versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und Lipiden. Besonders nach dem Duschen oder Baden helfen sie die Hautbarriere wieder zu stärken.
Jetzt entdecken8. Handbalsam
Unser Handbalsam versorgt trockene und/oder rissige Haut mit Feuchtigkeit und Lipiden. Sie schützt gegen Kälte, Wind, Wasser und Feuchtigkeitsverlust. Regenerierende Inhaltsstoffe unterstützen die Heilung kleiner Risse.
Jetzt entdeckenWir sind von Austria Bio Garantie biozertifiziert nach den strengen Richtlinien des österreichischen Lebensmittelbuches.













