Augentrost – Euphrasia officinalis

Als Bergpflanze, die magere Wiesen liebt, ist der Augentrost bei uns gar nicht mehr leicht zu finden. Bis über 2000 Meter ist das kleine, zarte Gewächs zu finden. In den Werken der mittelalterlichen Kräuterheilkunde wird der Augentrost beschrieben als „Prinzipal zu den blöden und tunckeln Augen“ (Matthiolus, Kreuterbuch). Sebastian Kneipp beschrieb ihn in seinen Werken als stärkendes Bittermittel für den Magen – und im Volksglauben wurde ein strenger Winter mit der Zahl der Blüten vorhergesagt.

Der lateinische Name Euphrasia bedeutet Frohsinn – eine Beobachtung der freundlichen, leuchtenden Ausstrahlung der kleinen Pflanze. Das Licht, das der Augentrost in sich trägt, mag auch der Grund für seine traditionelle Verwendung in der Augenpflege sein: die Blüte sieht, genau betrachtet, einem Auge mit Wimpern recht ähnlich! Auch die englischen und französischen Bezeichnungen Eyebright und casse-lunette haben mit klarem Blick und gutem Sehen zu tun.

In der spirituellen Pflanzenkunde wird dem Augentrost die Eigenschaft zugeschrieben, den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Eine gesunde, ganzheitliche Sicht auf die Welt und unser Leben, die die Licht- und Schattenseiten nicht gegeneinander, sondern miteinander sieht und verbindet, wird vom Augentrost symbolisch verkörpert. Er hilft dabei, einen liebevollen, freundlichen Blick wieder zu finden oder zu entdecken.

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Schwarze Strichzeichnung einer offenen Rose mit langem Stiel und zwei Blättern, die Bio Kosmetik Reinheit und sanftes Hautgefühl symbolisiert.

Rose & Regeneration

Pflege, die stärkt und erneuert

Schwarze Strichgrafik von zwei langstieligen Blumen, von denen eine über der anderen blüht, im Stil der Eleganz der europäischen Klosterkräuterkunde.

Malve & Balance

Pflege, die beruhigt und ausgleicht